Herrenalberstraße: MIT fordert, Bürgerwunsch zu respektieren.
Freitag, 28. Dezember 2007
"Für die Polemik des selbsternannten Aktionsbündnisses pro Verkehrsversuch habe ich kein Verständnis", so Gregor Wick, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) in seiner Stellungnahme aufgrund des BNN-Artikels vom 11.12.2007. In der Sache könne man ja diskutieren, aber den Rüppurrern permanent vorzuwerfen, sie interessierten sich nicht für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer in ihrem Stadtteil sei unsachlich.
Während der Bürgerversammlung in Rüppurr seien immerhin 450 Bürger anwesend gewesen, und über 75 Prozent waren klar gegen den Rückbau der Herrenalber Straße und konnten ihre Ablehnung des Verkehrsversuches auch gut begründen.
Wer da wie Frau Segor von den Grünen glaubt, dass markierte Radspuren auf einer Ein- und Ausfallstraßewesentlich sicherer seien, als Radwege, der kann sich offenbar nicht in die Lage von Radfahrern versetzen, die nach dem Verkehrsversuch zwischen LKW und Straßenbahnen dahinradeln sollen. Wick zumindest stellt sich das eher ungemütlich als sicher vor.
Viel wichtiger als der vermeintlicheVerkehrsversuch sei es, so Wick, die Querungen endlich in einen vernünftigen Verkehrsfluss zu bringen. Denn die Wartezeiten bei Rotphasen an Ampeln inklusivedes mehrfachen Vorfahrtsrechts für Straßenbahnen seien das eigentliche Ärgernis in Rüppurr an der Herrenalber Straße. Die MIT stellt sich damit an die Seite der kritischen Mehrheit der Bürger und weist auf den besonderen Wert einerfunktionierenden Verkehrsinfrastruktur für Anwohner, Berufstätige und lokale Handwerksbetriebe hin.

