Pressemitteilung:

Stadion-Diskussion wieder offen

Montag, 14. April 2008

StadionDiskussionwiederoffen

Nach Ansicht von Gregor Wick, Kreis- und Bezirksvorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU Karlsruhe (MIT), ist die Stadion-Diskussion wieder offen, weshalb man auch offen über weitere Aspekte dieser Frage nachdenken sollte. Den Verantwortlichen könne man nicht genug danken, denn zum Wohle der Stadt und des KSC hätten sie schon viel diskutiert. Die Wochenend-Veranstaltung zu diesem Thema im KSC-Clubhaus mit 200 Teilnehmern habe aber weiteren Diskussionsbedarf gezeigt.

Jeder Häuslebauer wisse, so Wick, dass ein Umbau meist teurer komme, als ein Neubau. Entsprechend weist die MIT darauf hin, dass ein Umbau auch nur ein Kompromiss sei, statt eine optimale Lösung. Die MIT greift nochmals den Gedanken eines Neubaus auf und untermauert ihn mit einigen Argumenten.

Zuvor hatte die Mittelstandsvereinigung (MIT) mit zahlreichen Fans und Sportinteressierten gesprochen, um sich ein Meinungsbild zu erarbeiten. Dabei spielte der Aspekt eines "tradierten Standortes" kein Rolle. Auch nach einem Umbau bleibe die Verkehrsanbindung schlecht und die Parkraumsituation mehr als unbefriedigend. Die Fußballfreunde müssten quer durch die Stadt laufen, radeln bzw. mit Bussen transferiert werden, verbunden mit hohen Kosten für die Kommune und Sicherheitsrisiken in der Innenstadt.

Die Kosten eines Neubaus seien erheblich konkreter kalkulierbar, als ein Umbau, der schon jetzt den alten Preisrahmen nach oben verließe. Der Standort eines Stadion-Neubaus müsse verkehrstechnisch günstig liegen, also in der Nähe der Bundesautobahn. Ein dort stehendes Stadion sei sichtbarer Beweis für die hohe Qualität der TechnologieRegion Karlsruhe und sowohl mit ÖPNV als auch Individualverkehr einfach zu erreichen. Das Wildpark-Stadion hingegen verstecke sich regelrecht im Hardtwald. Letztlich sei anzustreben, dass ein Stadion länderspieltauglich sein müsse (40.000 Zuschauer) und nach modernen Kriterien mehr Verkaufsstände und Toilettenanlagen anbietet, als bisher. Die Fans wollten Komfort und Sicherheit nach heutigen Standards, so Gregor Wick. Eine Haupttribüne (Umbauplan) ohne Verkaufsstände sei unzeitgemäß.

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