Pressemitteilung:

Wick begrüßt Landes-Bildungsoffensive

Samstag, 26. Juli 2008

WickbegrtLandesBildungsoffensive

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Karlsruhe-Stadt begrüßt die Bildungsoffensive des Landes Baden-Württemberg.
Reflexartig unsere Bildungspolitik zu verteufeln, wie die SPD das derzeit täte, hält die MIT für absolut pauschal und wenig zielführend, so der nordbadische MIT-Bezirkschef Gregor Wick.

Ähnlich wie die IHK wünscht sich auch die MIT mehr Investitionen in die Bildung. Deshalb brauche sich aber die Landesregierung keine Vorhaltungen machen lassen, nicht bereits erfolgreich zu sein. Schaut man zu den SPD-geführten Bundesländern, so wird schnell klar, dass Spaßpädagogik nicht zum erhofften Ziel führe. Man müsse auch die Leistungsbereitschaft der Schüler/innen ankurbeln, statt leichtfertig Zertifikate auszustellen, die später keiner Probe standhalten könnten, so auch die beiden Bildungsexperten der MIT, Steffen Schmid (MIT Durlach) und Johannes Krug (Europakandidat).

Erfolgreiche Bildung setze eine enge Kooperation zwischen Schule, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik voraus. Sie müsse dabei am einzelnen Schüler ansetzen und diesem gerecht werden, wobei die gesamte Methodenpalette Verwendung finden müsste. Schülergerechte Bildung heißt differenzierte Bildung, wie sie in unserem dreigliedrigen Schulsystem in Baden-Württemberg und dem weltweit kopierten dualen Bildungssystem Deutschlands mit Erfolg praktiziert wird. Dabei sind der Blick auf die Defizite, die Bereitschaft zu konstruktiver Selbstkritik und die ständige Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten selbstverständlich. Die MIT begrüßt ausdrücklich, dass inzwischen auch die Probleme vieler Migranten sowie der so genannten bildungsfernen Schichten oder die lange vernachlässigte Begabtenförderung ins Blickfeld der Bildungspolitik geraten sind. Pauschale Schuldzuweisungen, wie sie von einzelnen Interessenvertretern immer wieder erfolgen, seien kontraproduktiv. Schüler, Lehrer und Eltern werden ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nur dann gerecht, wenn sie eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten, so Schmid und Krug von der Mittelstandsvereinigung, der in Nordbaden 1.000 Mitgliedsbetriebe angehören.

Auch der Blick in die neuen Bundesländer beweise, dass die CDU-geführten Länder 18 Jahre nach dem Fall der Mauer in Schulfragen besser dastünden als die SPD-Länder, obwohl alle fünf neuen Bundesländer 1990 von der gleichen Startlinie ihre Kultuspolitik begonnen hätten. Bildungspolitik gehöre zur Kernkompetenz der CDU, die man sich nur ungern von der Opposition zerreden lasse. Defizite erkennen sei das eine, erfolgreiche Bildungspolitik pauschal zu kritisieren sei aber nicht in Ordnung, so Krug und Wick.

Die MIT fordert daher mehr Anstrengung seitens der Politik, aber auch seitens der Wirtschaft, wieder möglichst viele Schüler und junge Leute für mehr Bildung zu begeistern. Bildung in jeder Form sei das A und O in unserem rohstoffarmen Land, so Wick, deshalb muss man möglichst viele Köpfe für die Zukunft gewinnen. Bildungseifer sollte zur Motivation separater Lohnbestandteil und steuerbefreit werden.

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