2009 - 2010 Ein Jahr Arbeit für den Mittelstand

Mittwoch, 28. Juli 2010 19:30 Uhr

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Wir dürfen die Hoffnung haben, dass die Finanzmarkt und Wirtschaftskrise und daraus folgend nun auch noch die Währungskrise wieder ins Lot kommen. Es ist aber zu konstatieren,
dass alle mäßigenden Appelle aus der MIT an die Politik, in Bund, Ländern und Gemeinden die Ausgabenseite in den Griff zu bekommen, in den Wind geschrieben wurden. Wie oft haben wir an unser großes Vorbild Ludwig Erhard erinnert, der frühzeitig dazu aufrief, solide zu haushalten?

Allein der hohen Verschuldung nahezu aller Staaten im Euro-Raum ist es leider zu verdanken, dass der Euro nun selbst infrage
gestellt wird. Aber wie kommen wir wieder in geordnete Bahnen? Sozialingenieure und Umverteiler hantieren mit Schlagwörtern wie Mindestlöhnen und Millionärsgehältern sowie Hartz IV und Reichensteuer. Damit rechtfertigen sie die Ausbeutung des breiten Mittelstandes. Dagegen müssen wir uns wehren, wenn wir unser Gemeinwesen in einer sozialen Marktwirtschaft erhalten wollen.

Auch müssen wir kritisch hinterfragen, was ein Europäischer
Währungsfonds (EWF) für einen Sinn haben soll, wenn doch
die europäischen Staaten längst über den IWF "eingebunden"
sind. Deutschland braucht Klarheit und Wahrheit. Die Regierung
könnte vom Mittelstand lernen, dass man nur das Geld
ausgeben darf, das man vorher verdient hat. Das Leben über
die Verhältnisse der letzten 30 Jahre kommt nun der jungen
Generation teuer zu stehen. Die Politik muss, ebenso wie die
staatlichen Banken, eingestehen, schwere Fehler gemacht zu
haben. Die EU hätte schon vor Jahren den Schuldenstaaten
Südeuropas auf die Finger klopfen müssen. Griechenland
erhält schließlich seit Jahren Milliardenbeträge von uns über
die "Verteilstelle" Brüssel als sogenannte Strukturhilfe.

England macht jetzt mit der neuen Regierung vor, was zu tun
ist. Keine Luftbuchungen, sondern klare Einschnitte sind angesagt. Als MIT wollen und werden wir dazu beitragen, dass die
CDU wieder den Kurs der Solidität und Verlässlichkeit einschlägt und dabei der Mittelstand und die Mittelschicht nicht mehr in Anspruch genommen werden als die sogenannten unteren und oberen Einkommensgruppen.

Herzlichst,
Ihr Gregor Wick

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